01/20/2016
Europäische Forbes-Liste: Celonis und IUVAS sind unter den "30 under 30"

Die Start-ups Celonis und IUVAS sind von Forbes im Rahmen der "30 under 30" Initiative in der Kategorie "Science and Healthcare" prämiert worden. Das US-Magazin hat am 19. Januar die Liste veröffentlicht – mit Frauen und Männern aus Europa, die unter 30 sind und in ihren jeweiligen Bereichen zukunftsweisende Impulse liefern. Mit 18 weiteren Deutschen haben es Alexander Rinke, Gründer und CEO von Celonis, und das Team von IUVAS auf die berühmte Liste geschafft.

Celonis hat eine Software entwickelt, mit der Unternehmen ihre IT-gestützten Prozesse auswerten, visualisieren und so komplizierte Geschäftsabläufe besser nachvollziehen können. Dieses Verfahren wird auch als Process Mining bezeichnet. Die Technologie haben die Gründer auf der Grundlage der Forschungsergebnisse entwickelt, an denen sie als Studierende der Informatik, des Finance and Information Management und der Mathematik an der TUM mitgearbeitet hatten. Das Celonis-Team wurde von der TUM-Gründungsberatung unterstützt und mit einem EXIST-Gründerstipendium gefördert.

IUVAS hilft mit einer neuartigen Trinkhilfe Patienten, die an einer Schluckstörung leiden und Gefahr laufen, Flüssigkeit in die Lunge zu bekommen. Dadurch sollen im klinischen Alltag Lungenentzündungen vermieden werden. Die Gründer sitzen im TUM-Inkubator, nutzen die TUM-Gründungsberatung, die Hightech-Werkstatt MakerSpace der UnternehmerTUM und werden durch ein EXIST-Gründerstipendium gefördert. Bereits im September 2014 konnte IUVAS seine Geschäftsidee im MedTech Bootcamp der UnternehmerTUM ausarbeiten.