08.06.2016
Celonis sichert sich 27,5 Millionen US-Dollar für Big Data Technologie
Celonis, ein Spin-off der TU München, erhält insgesamt 27,5 Millionen US-Dollar Wachstumsfinanzierung von den Facebook-Investoren Accel Partners und 83North. Mit dem Funding wollen die Gründer den globalen Einsatz ihrer Software vorantreiben – mit dem Ziel, Unternehmen jeder Größe eine Steigerung der operativen Effizienz von 20 bis 30 Prozent zu ermöglichen.

Celonis hat eine Software entwickelt, mit der Unternehmen ihre IT-gestützten Prozesse auswerten, visualisieren und so komplizierte Geschäftsabläufe besser nachvollziehen können. Dieses Verfahren wird auch als Process Mining bezeichnet. Die Technologie haben die Gründer auf der Grundlage der Forschungsergebnisse entwickelt, an denen sie als Studierende der Informatik, des Finance and Information Management und der Mathematik an der TUM mitgearbeitet hatten. Von Anfang an stießen sie auf hohes Kundeninteresse. Heute wird Celonis in über 25 Ländern von Fortune-500-Unternehmen wie Siemens, KPMG, Deloitte, Bayer und Vodafone ebenso eingesetzt wie von vielen mittelständischen Unternehmen.
Die Celonis-Gründer
Die Celonis-Gründer Martin Klenk, Bastian Nominacher und Alexander Rinke (v.l.n.r.)    Celonis GmbH

Das Celonis-Team wurde von der TUM-Gründungsberatung unterstützt und durch ein EXIST-Gründerstipendium gefördert. 2015 gewann das Start-up den mit 10.000 Euro dotierten TUM Presidential Entrepreneurship Award und erhielt im Rahmen der Deloitte Technology Fast 50 Awards die Auszeichnung als wachstumsstärkstes Technologieunternehmen Deutschlands. Ebenfalls 2015 unterzeichnete Celonis einen globalen Reseller-Vertrag mit SAP.