08/03/2016
FlixBus übernimmt Fernbusgeschäft der Deutschen Post
Nachdem das Portfolio-Unternehmen des UnternehmerTUM-Fonds im Juni das Geschäft von megabus.com in Kontinentaleuropa übernommen hatte, werden ab November die Postbus-Linien in die FlixBus-Plattform überführt. Über eine Marketing- und Vertriebskooperation wollen sich beide Unternehmen zudem neue Kundengruppen für ihr jeweiliges Kerngeschäft erschließen.

Zudem läuft ein Express-Kurierservice als Pilotprojekt der Deutschen Post zwischen Hamburg und Berlin, bei dem DHL-Pakete taggleich mittels Fernbus versendet werden.

FlixBus bietet europaweite Fernbuslinien in aktuell 20 Ländern sowie Inlandsnetze in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und den Niederlanden. 2013 mit der Liberalisierung des deutschen Markts gestartet, ist das ehemalige Start-up mit 100.000 täglichen Verbindungen zu 900 Zielen und 20 Millionen Nutzern pro Jahr mittlerweile der größte Fernbusanbieter in Europa.
FlixBus übernimmt Fernbusgeschäft der Deutschen Post
 

Die Deutsche Post DHL Group betreibt über ihre Tochtergesellschaft Deutsche Post Mobility und unter der Marke „Postbus“ aktuell Fernbuslinien zu 120 Zielen innerhalb Deutschlands und in Nachbarländer.

André Schwämmlein, FlixBus-Gründer und Geschäftsführer: „Das Ziel sollte sein, dass Menschen vom Individualverkehr auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Hierzu braucht es ein attraktives Fernbus-Angebot auch in Regionen, keine Parallelverkehre auf Metropolverbindungen. Der Kunde profitiert hier langfristig von einer gesunden Konsolidierung des Markts und einem starken Anbieter, der sein Netz nachhaltig betreiben kann.“

Jochen Engert, André Schwämmlein und Daniel Krauss gründeten das Fernbusunternehmen 2011. FlixBus steuert mit einer innovativen Internet-Plattform die Zusammenarbeit mit ausgewählten großen und mittelständischen Busunternehmen. Durch moderne Technologien und Marketingmaßnahmen ermöglicht FlixBus den Markteintritt seiner Partnerunternehmen und schafft nachhaltige Wettbewerbsvorteile. Der UnternehmerTUM-Fonds investierte bereits in der Frühphase in das Unternehmen.