
Beim Deutschen Gründerpreis 2026 sind in Berlin die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger bekanntgegeben worden. Zwei der Gewinnerteams stammen aus unserem Ökosystem: Proxima Fusion und DeepDrive.
Proxima Fusion, Ausgründung aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, erhält den Preis in der Kategorie "Startup" für seine Technologie zur Entwicklung kommerzieller Fusionskraftwerke. Das Unternehmen hat seinen Weg von der Gründungsphase bei UnternehmerTUM und den TUM Venture Labs bis zur europaweit größten privaten Fusionsfinanzierung durchlaufen: einer Series-A2-Runde über 411 Mio. Euro. Seit 2023 investiert UVC Partners, unser Frühphasen- und Wachstumsfonds, mehrfach in das Unternehmen.
DeepDrive erhält den Preis in der Kategorie „Aufsteiger“. Das Unternehmen entwickelt hocheffiziente Elektromotoren für die nächste Generation von Elektroautos und hat mit einer überzeichneten Series-B-Runde über 30 Mio. Euro sein Wachstum weiter beschleunigt. Nach der Teilnahme am UnternehmerTUM Accelerator investiert UVC Partners gemeinsam mit BMW i Ventures und Continental (Co-pace) in das Unternehmen.
Was die beiden Preisträger verbindet, ist mehr als die Auszeichnung selbst: Beide zeigen, wie aus Forschung an der TUM international wettbewerbsfähige Unternehmen entstehen. Und beide zeigen, wie Gründerinnen und Gründer, die früh an Deep Tech geglaubt haben, in einem Ökosystem wachsen, das wissenschaftliche Exzellenz mit Kapital, Mentoring und Netzwerk verbindet.
Herzlichen Glückwunsch an die Teams von Proxima Fusion um Francesco Sciortino sowie DeepDrive um Felix Poernbacher und Stefan Ender.
Foto: Franziska Krug, Deutscher Gründerpreis