
Unser CEO Prof. Dr. Helmut Schönenberger hat mit dem Deutsche-Bank-Magazin „What Next" über Europas Rolle im globalen Innovationswettbewerb gesprochen. Sein Beispiel: München. Gemessen an der Einwohnerzahl entstehen hier inzwischen mehr neue Unternehmen als in Berlin.
Im Interview beschreibt UnternehmerTUM-CEO Prof. Dr. Schönenberger das Tempo, mit dem unser Ökosystem heute wächst: Etwa drei neue Unternehmen gehen wöchentlich aus unseren Programmen hervor, im Schnitt fließen jede Woche rund 40 Millionen Euro Wachstumskapital in unsere Startups, und rund 85 von 100 Teams schaffen es erfolgreich an den Markt. Was aus seiner Sicht noch fehlt, ist vor allem Ambition: Während Gründerinnen und Gründer in den USA von Anfang an auf Weltmarktführerschaft zielen, müsse Europa seine Messlatte deutlich höher legen.
Als Vorteil für den Standort sieht Schönenberger das Zusammenspiel von Spitzenforschung und einer breiten industriellen Basis, etwa mit Konzernen wie Siemens, BMW oder Airbus. Damit Europa dieses Potenzial ausschöpft, brauche es aus seiner Sicht vor allem drei Hebel: mehr Kapital für Wachstumsphasen, einen flexibleren Arbeitsmarkt für Leistungsträger und eine gemeinsame europäische Technologiestrategie.
Sein Fazit: Europa und Deutschland haben weiterhin alle Chancen, mit Hightech international vorne mitzuspielen – wenn wir die Bremsen jetzt lösen.